Lebensversicherung

Beschreibung

Allgemeine Lebensversicherungsverträge dienen eher der Alters- und Hinterbliebenenversorgung als ausschließlich der Deckung der Bestattungskosten. Die Versicherungssumme fällt in den Nachlass. Sie kann für die Begleichung von Nachlassverbindlichkeiten in Anspruch genommen werden.
Häufig werden Lebensversicherungen im Todesfall bestimmten Personen zugedacht, z. B. dem Ehegatten, engen Familienangehörigen, die dann als Bezugsberechtigte benannt sind. Diesen Personen steht dann auch die Versicherungssumme zu.

Lebensversicherungsbeträge, die einem bestimmten Berechtigten zustehen, können nicht für die Deckung der Bestattungskosten herangezogen werden!

Auszahlung

Zur Auszahlung des Versicherungsbetrages muss der eingetretene Todesfall der Versicherung schnell gemeldet werden. Es gibt Versicherungen, die in ihren Satzungen bzw. Bedingungen eine Meldefrist von nur wenigen Tagen festgelegt haben!
Für die Auszahlung der Versicherungssumme werden

  • der Versicherungsschein,
  • die letzte Beitragsquittung (sofern keine Einzugsermächtigung bestand)
  • eine standesamtliche Sterbeurkunde benötigt.

Wenn zwischen Versicherungsabschluss und Todestag keine drei Jahre vergangen sind, verlangen eine Reihe von Versicherungen oft außerdem noch Unterlagen über den Gesundheitszustand des Verstorbenen in den zwölf Monaten vor Versicherungsbeginn. Auf Wunsch übernimmt das Bestattungsunternehmen im Rahmen eines erteilten Bestattungsauftrages für die Hinterbliebenen die Anmeldung des Sterbefalles bei den Versicherungen und die Abwicklung der für die Deckung der Bestattungskosten bestimmten Versicherungsansprüche.

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